M. tuberculosis (TBC) Rifampicin Resistenz

  1. 1 Analysenverfahren

    1. 1.1 Analysename

      Mycobacterium-tuberculosis-Komplex DNA
      1. 1.1.1 alternative(r) Analysenname(n)
        keiner
    2. 1.2 gängige Abkürzungen des Analysennamens

      MTB-Komplex DNA, MTB-Komplex PCR
    3. 1.2 Einheit

      keine

        1.5.2 Referenzbereiche LIS

        Analyse Alter (Geschlecht) Referenz/GW/ThB Bewertung
        Mycobacterium tuberculosis-Komplex DNA 0 - 120 Jahre (AL) negativ
        M. tuberculosis (TBC) Rifampicin Resistenz 0 - 120 Jahre (AL) negativ
    4. 1.6 Methode

      Multiplex-Real-Time-PCR
  2. 2 Untersuchungsmaterial

    1. 2.1 spezielle Präanalytik

      keine

    2. 2.2 Primärprobe

      respiratorisches Sekret
    3. 2.3 Probe

      respiratorisches Sekret
    4. 2.8 Einzusendende Probenmenge

      mindestens 1 ml
  3. 3 Indikation / Interpretation

    1. 3.1 Indikation - Wofür wird diese Untersuchung benötigt?

      Verdacht auf floride Infektion mit Mycobacterium tuberculosis.

      Verdacht auf RIF-Resistenz bei bekannter Tuberkulose.

    2. 3.2 Interpretation der Resultate - Was bedeuten Ergebnisse in verschiedenen Wertelagen?

      Positive Untersuchungsergebnisse bestätigen den klinischen Verdacht auf eine floride Infektion. Negative Untersuchungsergebnisse schließen eine Infektion nicht sicher aus. Bei der Interpretation bitte berücksichtigen, dass die PCR nur Nukleinsäure (genetisches Material), und nicht notwendigerweise vermehrungsfähige Erreger nachweist. Unter einer bereits laufenden Antibiose kann somit möglicherweise DNA avitaler Keime nachgewiesen werden.

      Hinweise zur Interpretation finden sich im Befundbericht.

      1. 3.2.1 Störfaktoren/Interferenzen

        Es wurde eine Studie mit einer künstlichen Sputummatrix zur Beurteilung der Wirkung potenzieller Störsubstanzen beim Xpert MTB/RIF Ultra Assay durchgeführt. Insgesamt wurden 32 potenzielle Störsubstanzen evaluiert. Potenzielle endogene Störsubstanzen sind insbesondere Blut, Eiter (Leukozyten), Zellen aus den Atemwegen, Muzin, humane DNA und Magensäure.
        Andere potenzielle Störsubstanzen sind unter anderem Anästhetika, Antibiotika, antibakterielle Substanzen, Anti-Tuberkulose-Medikamente, antivirale Medikamente, Bronchodilatatoren, Inhalations-Bronchodilatatoren, intranasales Influenzavirus-Lebendvakzin, keimtötendes Mundwasser, Probenverarbeitungsreagenzien, Pneumocystis-jiroveci -Medikamente, homöopathische Allergiemedikamente, nasale Kortikosteroide, Nasengel, Nasenspray, orale Anästhetika, orale schleimlösende Mittel, neutralisierende Puffer und Tabak.

    1. 4.1 Rückführzeit / Untersuchungsfrequenz

      taggleich, bei Anforderung

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