VRE DNA

  1. 1 Analysenverfahren

    1. 1.1 Analysename

      Vancomycin-resistente Enterokokken DNA
      1. 1.1.1 alternative(r) Analysenname(n)
        -
    2. 1.2 gängige Abkürzungen des Analysennamens

      VRE DNA, VRE PCR
    3. 1.2 Einheit

      keine

        1.5.2 Referenzbereiche LIS

        Analyse Alter (Geschlecht) Referenz/GW/ThB Bewertung
        VRE DNA 0 - 120 Jahre (AL) negativ
    4. 1.6 Methode

      Multiplex-Real-Time-PCR
  2. 2 Untersuchungsmaterial

    1. 2.1 spezielle Präanalytik

      keine

    2. 2.2 Primärprobe

      Rektalabstrich
    3. 2.3 Probe

      eine Kolonie einer bewachsenen Kulturplatte
    4. 2.8 Einzusendende Probenmenge

      -
  3. 3 Indikation / Interpretation

    1. 3.1 Indikation - Wofür wird diese Untersuchung benötigt?

      Verdacht auf Infektion/Kolonisierung mit Vancomycin-restistenten Enterokokken (VRE)

    2. 3.2 Interpretation der Resultate - Was bedeuten Ergebnisse in verschiedenen Wertelagen?

      Positive Untersuchungsergebnisse stützen den klinischen Verdacht auf eine Infektion/Kolonisierung. Negative Untersuchungsergebnisse schließen eine Besiedelung mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Bei der Interpretation bitte berücksichtigen, dass die PCR nur Nukleinsäure (genetisches Material), und nicht notwendigerweise vermehrungsfähige Erreger nachweist. Unter einer bereits laufenden Antibiose kann somit möglicherweise DNA avitaler Keime nachgewiesen werden.

      1. 3.2.1 Störfaktoren/Interferenzen

        Sechzehn exogene, bisweilen angewendete oder in Stuhl vorgefundene Substanzen wurden auf eine Störung des Xpert vanA/vanB Assays getestet. Die getesteten Substanzen sind in Tabelle 1 aufgeführt. Keine der 16 getesteten Substanzen zeigte eine nachweisbare Störung für vanA. Jedoch können zwei der sechzehn exogenen Substanzen, Hydrocortison-Salbe (1 % Hydrocortison) und Pepto-Bismol® (1–5%iges Bismutsubsalicylat), potenziell den vanB-Nachweis stören. Bei den Tests in der Studie zur Störung ergaben Hydrocortison-Salbe und Pepto-Bismol® etwas höhere Ct-Werte relativ zur Pufferkontrolle. Tabelle 4.

        Auf Störung des Xpert vanA/vanB getestete Substanzen:

        Vollblut Karolinska Universitätskrankenhaus
        Mucin (Schwein) Sigma
        Kaopectate® Chattem
        Imodium® McNeil-PPC
        Fleet® CB Fleet Company
        Fäkalfette Karolinska Universitätskrankenhaus
        K-Y Jelly/Gelée® McNeil-PPC
        Hydrocortison-Salbe Longs Drugs
        Vaseline Unilever
        Dulcolax® Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals
        Preparation H® Tücher für unterwegs Wyeth Consumer Healthcare
        Vancomycin Fluka
        Metronidazol Actavis
        Anusol® PlusTM Warner-Lambert Company
        E-Z-HDTM hochdichtes Bariumsulfat zur Suspension E-Z-EM Canada
        Pepto-Bismol® Proctor & Gamble

    1. 4.1 Rückführzeit / Untersuchungsfrequenz

      taggleich, bei Anforderung

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