Liquor: Phospho-Tau (181P)

  1. 1 Analysenverfahren

    1. 1.1 Analysename

      Liquor: Phospho-Tau

  2. 1.2 gängige Abkürzungen des Analysennamens

    LQ: Phospho-Tau 181P

  3. 1.5.2 Referenzbereiche

    Analyse Alter (Geschlecht) Referenz/GW/ThB Bewertung
  4. Methode

    EIA

  5. 2 Untersuchungsmaterial

    1. 2.2 Primärprobe

      Liquor

    2. 2.3 Probe

      Liquor

    3. 2.8 Einzusendende Probenmenge

      Mindestens 500 µl Liquor

  6. 3 Indikation / Interpretation

    1. 3.1 Indikation - Wofür wird diese Untersuchung benötigt?

      Diagnostik demenzieller Prozesse.

    2. 3.2 Interpretation der Resultate - Was bedeuten Ergebnisse in verschiedenen Wertelagen?

      Phosphoryliertes Tau-Protein (p-Tau) gilt als Indikator eines verstärkten neuronalen Tubulusuntergangs mit begleitender Anhäufung der sog. Alzheimer-Fibrillen. Erhöhte Werte können daher zur Unterscheidung zwischen M. Alzheimer und anderen Demenzformen sowie der Altersdepression beitragen. Bei Patienten mit milden kognitiven Störungen (MCI) deutet ein erhöhter p-Tau-Wert auf ein gesteigertes Risiko hin,in eine manifeste Alzheimer-Demenz abzugleiten. Die Bewertung von p-Tau sollte jedoch stets nur im Zusammenhang mit klin. Informationen und in Kenntnis von Gesamt-Tau und ß-Amyloid-Protein erfolgen.

      1. 3.2.1 Störfaktoren/Interferenzen

        Bitte beachten Sie, dass bei der Anforderung von Demenzmarkern zum Materialversand Glas- oder Polystyrolgefäße ungeeignet sind, da insbesondere ß-Amyloid absorbiert wird. Als Alternative sind Polypropylen- oder Polycarbonatgefäße zu verwenden.

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